Kindergarten Mühlgasse
Kindergarten Mühlgasse

Über uns » Pädagogische Schwerpunkte






" Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen.
Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu,
was es dir erzählt.
Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast."

Unser Bild vom Kind

 

Jedes Kind ist ein Individuum und bringt verschiedene Wertvorstellungen in die Gruppe mit. In unserer pädagogischen Arbeit ist es von großer Bedeutung, die Individualität und die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes, in den Vordergrund zu stellen und auf diese bestmöglich einzugehen. Die Partizipation, des Kindes in den Alltag, wird großgeschrieben.

Innerhalb dieses Handlungsspielraumes konstruiert sich das Kind seine Wirklichkeit und entscheidet selbst, was es sich zu eigen macht, wovon es sich abwendet und womit es sich vertiefend auseinandersetzten möchte.

Insbesondere ein junges Kind benötigt mehr körperliche Nähe, aber genauso Zeit und Raum für Rückzugsmöglichkeiten, damit es sich individuell entfalten kann. Das Kind ist ein autonomes Wesen und möchte selbständig in Umwelt entdecken. Somit liegt die Aufgabe der Erwachsenen nicht nur darin, die Lebensräume aktiv zu gestalten, sondern vielmehr darin, das Kind zu unterstützen, neue Gelegenheiten aufzugreifen und Impulse zu setzen, welche die Lernbereitschaft fördern.

 

Der Einstieg in die Kinderkrippe und dem Kindergarten - Eingewöhnung

 

Um das Kind bestmöglich und bedürfnisorientiert eingewöhnen zu können, kommt das Berliner Eingewöhnungsmodell zum Einsatz. Dieses besteht aus der dreitägigen Grundphase, Trennungsphase, Stabilisierungsphase und Schlussphase.

 

Dreitägige Grundphase

Das Kind kommt mit einer Bezugsperson gemeinsam in die Bildunsgeinrichtung und verbringt in den ersten drei Tagen 1 bis 2 Stunden gemeinsam in der Einrichtung. Die Bezugsperson dient als „sicherer Hafen“ des Kindes und sollte sich einen Platz im Gruppenraum suchen und an diesem verweilen. Die Eltern sollten sich zurückziehen und dem pädagogischen Personal die Möglichkeit geben, mit dem Kind in Interaktion zu kommen. Das Kind kann jederzeit wieder zur Bezugsperson kommen.

In diesen Tagen findet noch kein Trennungsversuch statt.

Trennungsphase

Am vierten Tag findet der erste Trennungsversuch statt. Wichtig ist hierbei, dass die Bezugsperson sich immer verabschiedet und sich niemals "hinausschleicht". Wenn das Kind weint, versucht das pädagogische Personal das Kind zu beruhigen. Funktioniert das, dann bleibt das Kind ca. 30 Minuten alleine in der Einrichtung. Funktioniert das nicht und das Kind kann nicht beruhigt werden, dann wird der Trennungsversuch abgebrochen und man kommt wieder zurück in die Grundphase.

 

Stabilisierungsphase

Hat der erste Trennungsversuch gut funktioniert, geht man am 5. Tag in die Stabilisierungsphase über. Hier wird die Dauer der Trennung von Tag zu Tag ausgeweitet. Das Fachpersonal übernimmt hierbei auch vollkommen die Deckung der Grundbedürfnisse (wickeln, essen ...).

 

Schlussphase

Wenn die Schlussphase beginnt, ist das Kind fertig eingewöhnt und bleibt ganz alleine die vereinbarte Betreuungszeit. Die Bezugspersonen sind nur noch in Notfällen erreichbar.


Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
von 07.00 bis 17.00 Uhr
Kontakt
Kinderkrippe und Kindergarten Lannach - Mühlgasse
Mühlgasse 1
8502 Lannach

Tel. 0664/9609190
Email krippe.lannach-muehlgasse@wiki.at
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